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Märchen?
- Ja, Märchen
für
Studenten:
Lachen,
staunen, innere Bilder aufleben lassen: Befreiung zu neuer
Initiative.
Im
Trend der Zeit
Industrielle
Massenproduktion: vor 200 Jahren wurde in Handarbeit
nur derjenige Leiterwagentyp ein zweites mal gebaut, der
sich bewährt hatte. Heute laufen teure Maschinen, und
Werbeagenturen sorgen dafür, daß das Produzierte
Absatz findet und die Investitionen sich amortisieren. Durch
sog. Bedarfswunschweckung werden Menschen zu Konsumenten
manipuliert.
Vervielfältigung
(Buchdruck, Schallplatte, CD, Video, TV, Chips)
Wenn vor 200 Jahren jemand im Dorf dummes Zeug geredet hat,
wurde er korrigiert. Wenn heute meinungsbildende Nachrichten
über TV in 10 Millionen Haushalte ausgestrahlt werden,
resigniert der Einzelne. Wie kann er gegen diese Übermacht
korrigierend eingreifen? Die Initiative des Menschen wird
gelähmt. Er wird unbemerkt zum angepaßten, willenlosen
Herdentier. Oder er wird aggressiv bzw. depressiv - je nachdem,
ob sich seine Unzufriedenheit nach außen oder innen
wendet.
Maß,
Zahl, Gewicht
Ein wichtiges Stadium in der Entwicklung der Menschheit
wie auch des Individuums ist das Abschütteln jeder
Führung, damit Selbständigkeit entstehen kann.
Die Ehrfurcht vor den (wenn auch nur geahnten) Lebenszusammenhängen
auf der Erde wich dem Machtgefühl bei der Ausbeutung
der Resourcen auf allen Ebenen, dem Genießen des eigenen
Könnens. Dieses Können beschränkte sich bisher
auf die Bearbeitung und Veränderung der unbelebten
Materie. Neuerdings dehnt es sich durch Gentechnik auf die
Manipulation von Lebewesen aus. Umweltkatastrophen, Seuchen,
Dürre und Überschwemmungen mahnen uns nun, auf
Zusammenhänge und gegenseitige Abhängigkeiten
zu achten und die Erde als Organismus zu begreifen. Wenn
man Teile verändert, gerät das Ganze aus dem Gleichgewicht.
Das Meß-, Zähl- und Wägbare, und die Reproduzier-
barkeit aller Versuche schienen der Schlüssel zur Beherrschung
der Welt zu sein.
Alles,
was wir lieben, und wovon wir leben, entzieht sich jedoch
diesem Griff. Wer repariert uns im Schlaf? Wie kommen 5
to. Eichenholz entgegen der Schwerkraft in 10 m Höhe?
Was unterscheidet Musik vom Lärm eines Rasenmähers?
Dürfte es heute Psychologen geben, wo statt einer Seele
nur die rechnerisch verarbeitbaren statistischen Daten ihrer
Äußerungen anerkannt sind?
Persönliches Schicksal
Auch
mein Schicksal kann ich nicht im Voraus berechnen. Es wartet
mit Überraschungen auf, die teilweise sehr unbequem
sind. Rückblickend muß ich dann zugeben, daß
ich gerade durch die unwillkommenen Schwierigkeiten am meisten
gelernt habe. Freiwillig hätte ich sie kaum in Angriff
genommen. Das heißt aber, daß ich durch Handeln
dazulerne, nicht durch das Urteilen auf Grund bis jetzt
erworbener Einsichten.
Selbständigkeit
- fängt
mit dem Durchschauen der Zusammenhänge an. Resignation
wäre Selbstaufgabe. Handeln verhindert Depression.
Aggressives Handeln aber wäre blind und würde
auch die eigenen Lebensgrundlagen zerstören.
Wenn ein Kind auf die Welt kommt, lernt es die Schwerkraft
kennen. Einem Erwachsenen käme vielleicht der
Gedanke: "O Je, Schwerkraft, da bleibe ich gleich
liegen!" Das Kind jedoch übt unverdrossen,
sich selber gegen die Schwerkraft aufzurichten, und
hat die größte Freude daran, wenn es laufen
lernt. Es lernt die Schwerkraft zu benutzen, und unterliegt
ihr nicht mehr.
Ziele
- Ich
sollte bemerken, in welche Richtung ich gezogen oder
geschoben werde. Will ich da hin? Ich sollte wach
beobachten, welche meiner Fähigkeiten von Maschinen
ersetzt werden. Autofahren läßt die Beine
verkümmern, und sitzende Tätigkeit verursacht
Muskelschwund: Abhilfe Sport! Außer der Körperbewegung
haben wir aber noch andere Fähigkeiten, die nach
und nach durch Maschinen und Elektronik ersetzt werden.
(www.maerchenfrank.de
/ Gedichte / "Plotter".) Was tun wir
dagegen?
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Märchen
Alle
hier angesprochenen Probleme finden Sie in den Volksmärchen
behandelt. Wir kennen sie nur noch nicht. (Von den 200 Grimmschen
Märchen kennt der Normalbürger ungefähr zehn.)
Märchen
schildern Entwicklungswege der Menschheit, in denen Jeder
seinen persönlichen Weg wieder- finden kann. Man ahnt
beim Zuhören, an welcher Stelle des Heldenweges man
selber steht, welche Prüfungen man schon hinter sich
hat, und was vielleicht noch kommen kann.
Die
Märchen schildern in symbolischen Bildern das Verlassen
des Elternhauses (der Geborgenheit, des Gewohnten), das
Sich-auf-den-Weg-machen (innerlich Fortschritte machen),
die 3 Schwestern / Brüder in uns (seelische Extreme,
die der Held / die Heldin am Ende ins Gleichgewicht bringt).
Förderung
Noch
Vieles könnte gesagt werden. Aber vielleicht ist es
lustiger, wenn Sie sich einen erholsamen Abend mit dem Erzähler
selber gönnen. Nur Erzählen - oder auch etwas
über die Bedeutung - vielleicht sogar einen Kurs, bei
dem man auf vergnügliche Weise frei reden lernt oder
Tipps zum Lernen bekommt?
Unter
www.maerchenstiftung.de finden Sie sogar noch Möglichkeiten,
Zuschüsse dazu zu beantragen, wenn Sie zu den sogenannten
Multiplikatoren gehören.
Referenzen:
Universität
Freiburg, Studentensiedlung Sundgau-Allee. „Ruhe im
Trubel“ beim www.StuwoCup.de im Park und in der RIO-Bar
(Juni 1999, Juni 2000, Jan. 2002, Juni 2002). Tel. 0761
– 881 – 2424 / Fax 0761 – 89 4442
Fachhochschule
Kiel, 24340 Eckernförde, Vortragsreihe „Positionen“
Mai 1999: „Aus dem Leben eines seltsamen Architekten“.
Prof. P. Rix, Tel. 0431 – 57 341
Justus
– Liebig - Universität Giessen, Lehrstuhl für
Germanistik, Prof. Dr. S. Ehlers, 35390 Giessen, Tel. 0641-
99 29 101. Märchenbedeutung u. Erzählkurs für
Studenten (Dez. 2003)
Studienstiftung
des deutschen Volkes (Über Märchen mit vielen
Beispielen für Ehemalige u. Studenten, Tübingen-Österberg,
Jan. 2001) Dr. Corino,
0711 – 8997 – 169
Verbindung
Stuiffia an der HFT Stuttgart, Erzählen zur Weihnachtsfeier
6. Dez. 2003, Tel. 0711 – 687 1754
Hörerstimmen:
"So
schön! Ich könnte Ihnen noch stundenlang zuhören!“
"Einige Märchen habe ich vom letztenmal noch gekannt,
aber ich höre sie immer wieder wie zum erstenmal.“
Pressestimmen:
„Lachen
tut gut und befreit“ Nach diesem Motto erzählt
Frank Jentzsch in seiner humorvollen und packenden Art…."
"Wenn Frank Jentzsch erzählt, hängen die
Zuhörer an seinen Lippen."
".....wird Frank Jentzscn die Gäste mit altbekannten
Märchen verzaubern und etwas von ihrem tiefen Hintergrund
verraten und spüren lassen. Er begeistert durch seine
Sprache. Innere Bilder leben im Zuhörer auf, die mit
dem eigenen und dem Menschheitsschicksal zu tun haben. Ein
Sommernachmittag mit erzählerischem Hochgenuß."
(Stand:
26.2.2006, 7.10.2008)
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Druckversion Flyer "Studenten"
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